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Insensa-GIS, eine neue Software für GIS Daten Analysen, Index Entwicklung, Sensitivitätsanalysen und zur Untersuchung von raumbezogenen Umweltdaten, ist jetzt verfügbar

Am 23. November wurde Insensa-GIS, eine neue Open-Source-Software in einem Workshop von Dennis Biber, dem Entwickler der Software, und Lisa Freudenberger an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde präsentiert. Die Beta-Version der Software wurde vor kurzem Online veröffentlicht und kann unter http://www.insensa.org heruntergeladen werden.

Obwohl Insensa-GIS speziell für Index Entwicklung und Sensitivitätsanalysen entworfen wurde, bietet die Software einen großen Funktionsumfang an statistischen Analysen für geographische Daten in unterschiedlichen Formaten. Außerdem erlaubt es die Darstellung von Karten, Graphen und statistischen Ergebnissen.

Im Workshop waren verschiedene Mitarbeiter der Hochschule Eberswalde eingeladen ihre ersten Schritte in der Arbeit mit Insensa-GIS zu machen. Während einige der Teilnehmer schon sehr intensiv mit GIS Daten gearbeitet hatten, waren andere weniger erfahren. Trotz der unterschiedlichen bisherigen Kenntnisse, waren alle Teilnehmer in kurzer Zeit in der Lage, selbständig mit der Software zu arbeiten.

Das Promotionsprogramm bei der Jahrestagung der GfÖ

Im Rahmen von zwei Symposien auf der 41ten Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Oldenburg stellten die Doktoranden und Professoren des kooperativen Promotionsprogramms „Klimaplastischer Naturschutz“ gemeinsam ihre Ergebnisse vor.

Die Gesellschaft für Ökologie veranstaltet jedes Jahr eine Konferenz für seine Mitglieder und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Alljährlich werden die neuesten Ergebnisse aus der Wissenschaft in Form von themenspezifischen Symposien präsentiert. Dieses Jahr fand die Konferenz vom 5. bis zum 9. September 2011 in Oldenburg statt. Unter der Leitung von Pierre Ibisch, Vera Luthardt (Professoren an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde HNEE - FH) und Florian Jeltsch (Professor an der Universität Potsdam) wurden zwei Symposien veranstaltet, bei denen die Teilnehmer des Promotionsprogramms ihre Ergebnisse der letzten zwei Jahre präsentierten. Ergänzend nahmen Wissenschaftler der Nachwuchsforschergruppe „Regionale Anpassungsstrategie an den beschleunigten Klimawandel – Ökosystemare Dienstleistungen / Biodiversität“ der HNEE und anderer Projekte und Institutionen teil.

Feierliche Eröffnung des Zentrums für Ökonik und Ökosystemmanagement

Der Fachbereich für Wald und Umwelt läutete heute in seiner Zusammenarbeit mit dem Writtle College eine neue Ära der Internationalisierung ein.

Der Fachbereich für Wald und Umwelt der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und das englische Writtle College, Partner der Universität Essex, stellten heute im Wilhelm-Pfeil- Auditorium auf dem Waldcampus ihr neues Kooperationsvorhaben vor: die Gründung des Zentrums für Ökonik und Ökosystemmanagement (Centre for Econics and Ecosystem Management). Zur Eröffnung kamen viele Hochschulangehörige, Studierende, Medienvertreter und interessierte Gäste.

Unterschrift des Memorandum of Understanding. Präsident Prof. Vahrson (Eberswalde) zusammen mit den Gründern Dr. Hobson (left) and Prof. Ibisch (right).

Veröffentlichter Artikel: Current models broadly neglect specific needs of biodiversity conservation in protected areas under climate change

Faktoren wie zunehmende Bevölkerungsdichte, intensive Landnutzung, invasive Arten und Habitatfragmentierung bedrohen Ökosysteme weltweit. Naturschutzgebiete stellen für viele Arten sehr wichtige Rückzugsgebiete dar. Klimawandel kommt als zusätzliche potentielle Bedrohung noch hinzu und macht auch vor ausgeschriebenen Schutzgebieten keinen Halt. Für einen adaptiven Naturschutz ist es daher sehr wichtig, Effekte von Klimawandel mit in Schutzgebietsmanagementmaßnahmen sowie Schutzgebietsdesign mit einzubeziehen.
Das Ziel dieser Arbeit war es einen Überblick über die vorhandene Literatur zum Thema Schutzgebiete, Klimawandel und Modellierung zu erstellen, um mögliche Lücken und Trends aufzuzeigen sowie Strategien und Richtlinien für zukünftige Ansätze zu erarbeiten.

Sieck, M., Ibisch, P. L., Moloney, K. A. & Jeltsch, F. (2011) Current models broadly neglect specific needs of biodiversity conservation in protected areas under climate change. BMC Ecology, 11:12

http://www.biomedcentral.com/1472-6785/11/12
 

Workshop des Kooperativen Promotionsprogramms „Klimaplastischer Naturschutz“ in der Internationalen Naturschutzakademie auf Vilm

Vom 7. bis 10.12.2010 zogen sich die Doktoranden und Professoren des Kooperativen Promotionsprogramms „Klimaplastischer Naturschutz“ in die Inernationale Naturschutzakademie auf der Insel Vilm bei Rügen für eine Klausurtagung zurück. Neben der Vorstellung der individuellen Promotionsarbeiten wurden allgemein konzeptionelle und organisatorische Punkte besprochen und diskutiert.

Die Insel Vilm gehört seit 1990 zu der Kernzone des Biosphärenrservats Südost-Rügen und beherbergt eine einmalige Vielfalt an Arten und Ökosystemen. Verschiedene Küstenformen auf kleinstem Raum und uralte Eichen und Buchenwälder bieten vielen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Bereits 1936 wurde die Insel als Naturschutzgebiet ausgewiesen und diente zwischenzeitlich als private Ferieninsel für den DDR Ministerrat. Heute werden die einstigen Ferienhäuser von Honecker und Co von dem Bundesamt für Naturschutz und der assoziierten Internationalen Naturschutzakademie genutzt. Über das ganze Jahr hinweg finden hier Seminare und Workshops statt.

Die komplexe Abhängigkeit des Menschen von der Natur wird durch Forschung und Politik nicht angemessen berücksichtigt

Kooperatives Promotionsprogramm beteiligt sich an Studie zur internationalen Konferenz über die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Nagoya, Japan: Lösungen müssen radikal sein

Der Schutz funktionierender Ökosysteme ist eine Grundvoraussetzung für ein langfristiges Wohlergehen des Menschen und das Fortbestehen der Zivilisation. Unglücklicherweise wird diese Abhängigkeit von einem Großteil der Menschheit verkannt. Ein neues vom Sekretariat der UN-Biodiversitäts-Konvention herausgegebenes Buch, welches im Rahmen der derzeitig in Nagoya, Japan abgehaltenen 10. Vertragsstaatenkonferenz präsentiert wird, analysiert die komplexen Zusammenhänge zwischen biologischer Vielfalt und menschlicher Entwicklung.

Start des kooperativen Promotionsprogramms „Klimaplastischer Naturschutz“

Mit einer Auftaktveranstaltung an der Universität Potsdam wurde am Freitag, den 8. Mai 2009 der Start des kooperativen Promotionsprogramms „Klimaplastischer Naturschutz“ gefeiert.
Neun Doktorandinnen und Doktoranden werden darin Strategien zum Erhalt der biologischen Vielfalt unter den Bedingungen des aktuellen Umweltwandels erforschen. Die Forschungsprojekte werden an der Universität Potsdam und der Fachhochschule Eberswalde, und unter Beteiligung des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung, durchgeführt.
Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure sollen nicht nur Vorhersagen über künftige Veränderungen der biologischen Vielfalt getroffen, sondern auch neue Konzepte für den praktischen Naturschutz entwickelt werden.
Die bearbeiteten Themen umfassen experimentelle und modellierende Projekte und reichen von der Untersuchung von Kompensationszahlungen für Ökosystemleistungen bis zur Artenschutzgenetik von Amphibien. Das Promotionsprogramm, das an die Potsdam Graduate School der Universität Potsdam angegliedert ist, bietet sowohl eine Forschungsplattform als auch ein strukturiertes Ausbildungsangebot für die beteiligten Doktoranden.

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